Erinnert ihr euch noch an euren allerersten Flug? Ich war 14, auf dem Weg zu einem Familienurlaub in der Türkei und vor lauter Flugangst ganz aufgeregt. Natürlich würden wir alle sterben und meine Eltern waren völlig verrückt, überhaupt einen Flug zu buchen. Wäre ich nicht so überzeugt gewesen, bei dem Flug zu sterben, hätte ich mir wohl vorgenommen, ihnen das nie zu verzeihen.
Es kam natürlich alles ganz anders als man es sich so denkt: wir überlebten den Flug, der Urlaub war toll und es folgten diverse weitere Flüge. Langstrecke, Kurzstrecke, sogar ein Inlandsflug auf Kuba mit so einer landeseigenen Never-come-back-Airline. Alles überlebt.
Seitdem ich nach dem Abi nicht mehr mit meiner Familie Urlaub mache, bin ich auch nicht mehr mit dem Flugzeug unterwegs gewesen. Das wird sich heute ändern, denn es geht nach Budapest. Mit der Bahn hätte es über zwölf Stunden gedauert und wäre auch noch teurer gewesen als zu fliegen. Die Entscheidung für das Fliegen fiel daher nicht schwer.
Jetzt geht es bald los und ich bin schon ein bisschen aufgeregt. Das letzte mal bin ich 2012 geflogen und nun schon sehr aus der Routine. Was muss ich noch mal beim Handgepäck beachten? Wie macht man das mit dem Boarden nochmal? Zum Glück reise ich nicht allein.
Für mich ist das Flugzeug als Verkehrsmittel noch immer etwas besonderes. Bahn fährt man dauernd, Autos sind leicht zugänglich und selbst mit dem Boot bin ich regelmäßig unterwegs. Nur Fliegen bleibt bei mir ein kleines Event obwohl es für viele völlig alltäglich ist.
Das Kribbeln beim Start ist toll, die Landung eher immer ein Hoffen, dass auch alles gut geht.
Wirklich ängstlich bin ich nicht mehr, man kann auch mit der Bahn oder dem Auto verunglücken. Man denkt einfach nicht daran, weil man ja ständig mit Bahn oder Auto unterwegs ist
Nicht nur das Reisen via Flugzeug ist für mich noch ziemlich aufregend. Das erste mal selbst einen Flug zu buchen war schon einprägsam. Worauf muss man eigentlich achten? Wie viele Stunden vorher muss ich da sein? Welche aufwändigen Bestimmungen muss ich beachten? Ist man mit der Bahn unterwegs, packt man einfach ein, was man will und gut. Im Flugzeug gibt es Maße und Gewichte einzuhalten, Flüssigkeiten und spitze Gegenstände sind in den Koffer zu sortieren. Das bedeutet also leider kein Stricken mit meinen doch recht spitzen Nadeln im Flugzeug. So kann ich doch meine Quote von einem Paar Socken pro Woche nie halten!
Mal sehen, wie es wird. Ich glaube daran, dass es gut wird. Man muss ja optimistisch an die Sache heran gehen.
Wie geht es euch in Sachen Fliegen: seid ihr total routiniert und macht das wie im Schlaf oder seid ihr eher auch immer ein bisschen nervös, ja nichts zu vergessen?
Nachdem ich gestern die erste Folge Come Fly With Me gesehen habe, weiß ich aber definitiv schon eine Sache über das Reisen mit dem Flugzeug: es kann viel Spaß machen.
Apfelkern
Montag, 23. Februar 2015
Aus dem Leben eines Wenigfliegers
Sonntag, 1. Februar 2015
*busy busy busy*
Prüfungszeit bedeutet bei mir reguläre Kurse an der Uni, diese nachzubereiten und parallel dazu zu lernen. Zu keinem Zeitpunkt des Jahres ist bei mir die Zeit knapper und genau in diesen Phasen habe ich immer die wildesten Ideen und bin für alles zu begeistern.
Alle Beschäftigungen, die geistig nicht hochanstrengend sind, begrüße ich nach stundenlangen Lernsitzungen am Schreibtisch voller Euphorie. In den letzten Wochen habe ich so mehr Kuchen als im gesamten restlichen Semester gebacken, weil es einfach so entspannend ist. Außerdem gibt es wenn man den Kuchen - um beim ständigen Backen nicht zu fett zu werden - an Freunde und Familie weiter reicht, positives Feedback. Das führt dazu, dass man noch mehr tolle Rezepte ausprobieren möchte, da es ja entspannend und mit glücklich mampfenden Gesichtern von Mitmenschen verbunden ist.
Ich mache fast aktuell täglich Sport, denn es ist wie Yoga für den Geist und unendlich beruhigend. Egal wie stressig der Tag war und wie müde und entnervt ich danach bin: nach einer halben Stunden Sport ist das Leben wieder in Ordnung. So gut durchblutet und wach lernt es sich danach auch gleich wieder besser.
Meine To-Do Listen werden gerade abgearbeitet wie nix, ich bin in dem Stress richtig drin und es gibt Momente, an denen ich es gut finde. Einfach mal nichts zu tun fällt mir gerade schwer, denn ich weiß, dass der Lernplan eng ist.
Meine einzige wirkliche Form der Prokrastination ist es, literweise Tee zu trinken und deshalb ständig von der vollen Blase ins Bad gescheucht zu werden. Wenn ich dann mal eine Hand frei habe, wird gestrickt. Meine aktuelle Geschwindigkeit im Socken stricken liegt bei zwei Paar pro Monat und ich bin selbst fasziniert, wann ich das eigentlich schaffe.
Aktuell frage ich mich wirklich, was ich sonst immer den ganzen Tag lang mache, um weniger zu schaffen als jetzt. Die Antwort ist klar: schlafen. Selten bin ich abends so erledigt wie jetzt und selten schlafe ich so wenig. Durch den Stress läuft es am nächsten Tag trotzdem weiter.
Blogposts lese ich auch kaum, wenn ich mir den Luxus von Erholung und Freizeit gönne, soll er produktiv sein.
Das klingt ja fast, als würde ich den Stress und den Zeitdruck genießen. Das ist nicht ganz falsch. Aber viel länger als noch ein paar Wochen möchte ich das auch nicht erleben.
Es wird Zeit, dass ich mich wieder mal entspannt mit einem Buch hinsetzen und ohne Blick auf den Kalender und die Uhr mal einfach einen Tag nichts tun kann. Und es wird auch Zeit, dass ich all die Ideen für Ausflüge, Treffen mit Freunden, Bastelkram und was einem sonst noch so zu solch unpassenden Zeiten durch den Kopf schießt, in die Tat umsetzen kann statt nur davon zu träumen weil die Zeit knapp ist. Der positive Eustress ist auch nur so lange gut, solange sein Ende abzusehen ist.
Wie geht ihr mit Stress um?
Na dann mache ich mich mal zurück an die Skripte.
Apfelkern
Alle Beschäftigungen, die geistig nicht hochanstrengend sind, begrüße ich nach stundenlangen Lernsitzungen am Schreibtisch voller Euphorie. In den letzten Wochen habe ich so mehr Kuchen als im gesamten restlichen Semester gebacken, weil es einfach so entspannend ist. Außerdem gibt es wenn man den Kuchen - um beim ständigen Backen nicht zu fett zu werden - an Freunde und Familie weiter reicht, positives Feedback. Das führt dazu, dass man noch mehr tolle Rezepte ausprobieren möchte, da es ja entspannend und mit glücklich mampfenden Gesichtern von Mitmenschen verbunden ist.
Ich mache fast aktuell täglich Sport, denn es ist wie Yoga für den Geist und unendlich beruhigend. Egal wie stressig der Tag war und wie müde und entnervt ich danach bin: nach einer halben Stunden Sport ist das Leben wieder in Ordnung. So gut durchblutet und wach lernt es sich danach auch gleich wieder besser.
Meine To-Do Listen werden gerade abgearbeitet wie nix, ich bin in dem Stress richtig drin und es gibt Momente, an denen ich es gut finde. Einfach mal nichts zu tun fällt mir gerade schwer, denn ich weiß, dass der Lernplan eng ist.
Meine einzige wirkliche Form der Prokrastination ist es, literweise Tee zu trinken und deshalb ständig von der vollen Blase ins Bad gescheucht zu werden. Wenn ich dann mal eine Hand frei habe, wird gestrickt. Meine aktuelle Geschwindigkeit im Socken stricken liegt bei zwei Paar pro Monat und ich bin selbst fasziniert, wann ich das eigentlich schaffe.
Aktuell frage ich mich wirklich, was ich sonst immer den ganzen Tag lang mache, um weniger zu schaffen als jetzt. Die Antwort ist klar: schlafen. Selten bin ich abends so erledigt wie jetzt und selten schlafe ich so wenig. Durch den Stress läuft es am nächsten Tag trotzdem weiter.
Blogposts lese ich auch kaum, wenn ich mir den Luxus von Erholung und Freizeit gönne, soll er produktiv sein.
Das klingt ja fast, als würde ich den Stress und den Zeitdruck genießen. Das ist nicht ganz falsch. Aber viel länger als noch ein paar Wochen möchte ich das auch nicht erleben.
Es wird Zeit, dass ich mich wieder mal entspannt mit einem Buch hinsetzen und ohne Blick auf den Kalender und die Uhr mal einfach einen Tag nichts tun kann. Und es wird auch Zeit, dass ich all die Ideen für Ausflüge, Treffen mit Freunden, Bastelkram und was einem sonst noch so zu solch unpassenden Zeiten durch den Kopf schießt, in die Tat umsetzen kann statt nur davon zu träumen weil die Zeit knapp ist. Der positive Eustress ist auch nur so lange gut, solange sein Ende abzusehen ist.
Wie geht ihr mit Stress um?
Na dann mache ich mich mal zurück an die Skripte.
Apfelkern
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Mittwoch, 28. Januar 2015
Always look on the chocolate side of life!
Als ich vor zwei Wochen auf Instagram ein Bild meines nächtlichen Anfalls von Backwahn postete, hätte ich nicht gedacht, dass so viele meine Schokomuffins mögen und Interesse am Rezept anmelden würden. Daran erinnerte ich mich, als gestern besagte Schokomuffins mit Käsekuchenfüllung wieder gebacken wurden. Irgendwie muss man ja den Prüfungsstress kompensieren.
Und dieses mal habe ich auch daran gedacht, ein paar Bilder zu machen, um euch das Rezept hier vorstellen zu können. Der fluffige, sehr schokoladige aber nicht zu süße Teig der Muffins kommt mit einer süßen Käsekuchenfüllung und ist immer ein gutes Mitbringsel. Nicht vegan, lowcarb oder rohköstlich aber verdammt lecker!
Aus den Mengen dieses Rezepts werden etwa 24 Muffins.
Zuerst gebe ich die Trockenzutaten 550g Mehl, 80g Backkakao, 1 Päckchen Backpulver und 1 Teelöffel Natron in eine Schüssel und mische sie einmal durch.
Dann werden 160g weiche Butter, 260g (baunen) Zucker und 2 Eier miteinander verquirlt. Hat man daraus eine halbwegs homogene Masse gezaubert, fügt man unter Rühren langsam 600ml Buttermilch hinzu. In die sehr flüssige Angelegenheit werden die vorher gemischten Trockenzutaten gesiebt. Ach wie schön das doch immer staubt.
Ist das auch gut miteinander verrührt, ist der schokoladige Grundteig auch schon fertig. Man kann ihn je nach Vorlieben und Saison auch noch mit Zimt und weihnachtlichen Gewürzen, Schokostücken oder gehackten Nüssen variieren.
Für die Füllung werden 200g Frischkäse, 1 Päckchen Vanillezucker und 3 Esslöffel Puderzucker vermischt. Und das war dann auch alles, was man für die Füllung an Aufwand betreiben muss. Wenn nur alles im Leben so unkompliziert wäre.

In die Muffinförmchen gibt man zuerst eine kleine Menge Teig, die den Boden der Form bedeckt. Darauf kommt ein Klecks von der Frischkäsefüllung. Ein Teelöffel voll hat sich bei mir als genau die richtige Menge heraus gestellt. Macht man zu viel Füllung in eine Form, wird sie an der Muffinoberfläche sichtbar und ruiniert einem den Überraschungseffekt.
Zum Schluss wird die Füllung mit einer weiteren Schicht des Schokoteigs bedeckt.
Nun werden die Muffins im vorgeheizten Ofen bei 180°C für 20 Minuten gebacken.
Um richtig schön hohe Muffins zu erhalten, sollte man die Förmchen ruhig bis ganz knapp unter den Rand füllen. Lieber weniger aber dafür schönere Muffins heißt in dem Fall die Devise. Oder ihr haltet euch an die Strategie meines Opas: das Gebäck so klein wie möglich halten, damit der Besuch für die gleiche Menge Kuchen öfter zugreifen muss und es aus Anstand aber eben nicht tut.
Ganz egal, ob ihr nun viele extra kleine Muffins á la Opa oder üppige Muffins backt: versucht es mal! Das Rezept ist ziemlich simpel, die Muffins gut zu transportieren und einfach verdammt lecker. Die Füllung gibt ihnen das gewisse Extra.
Und man macht sowohl seine Leser froh, wenn man solche Rezepte mit ihnen teilt als auch seine Mitmenschen, wenn man einfach mal spontan Schokomuffins mitbringt.
Apfelkern
Und dieses mal habe ich auch daran gedacht, ein paar Bilder zu machen, um euch das Rezept hier vorstellen zu können. Der fluffige, sehr schokoladige aber nicht zu süße Teig der Muffins kommt mit einer süßen Käsekuchenfüllung und ist immer ein gutes Mitbringsel. Nicht vegan, lowcarb oder rohköstlich aber verdammt lecker!
Aus den Mengen dieses Rezepts werden etwa 24 Muffins.
Zuerst gebe ich die Trockenzutaten 550g Mehl, 80g Backkakao, 1 Päckchen Backpulver und 1 Teelöffel Natron in eine Schüssel und mische sie einmal durch.
Dann werden 160g weiche Butter, 260g (baunen) Zucker und 2 Eier miteinander verquirlt. Hat man daraus eine halbwegs homogene Masse gezaubert, fügt man unter Rühren langsam 600ml Buttermilch hinzu. In die sehr flüssige Angelegenheit werden die vorher gemischten Trockenzutaten gesiebt. Ach wie schön das doch immer staubt.
Ist das auch gut miteinander verrührt, ist der schokoladige Grundteig auch schon fertig. Man kann ihn je nach Vorlieben und Saison auch noch mit Zimt und weihnachtlichen Gewürzen, Schokostücken oder gehackten Nüssen variieren.
Für die Füllung werden 200g Frischkäse, 1 Päckchen Vanillezucker und 3 Esslöffel Puderzucker vermischt. Und das war dann auch alles, was man für die Füllung an Aufwand betreiben muss. Wenn nur alles im Leben so unkompliziert wäre.

In die Muffinförmchen gibt man zuerst eine kleine Menge Teig, die den Boden der Form bedeckt. Darauf kommt ein Klecks von der Frischkäsefüllung. Ein Teelöffel voll hat sich bei mir als genau die richtige Menge heraus gestellt. Macht man zu viel Füllung in eine Form, wird sie an der Muffinoberfläche sichtbar und ruiniert einem den Überraschungseffekt.
Zum Schluss wird die Füllung mit einer weiteren Schicht des Schokoteigs bedeckt.
Nun werden die Muffins im vorgeheizten Ofen bei 180°C für 20 Minuten gebacken.
Um richtig schön hohe Muffins zu erhalten, sollte man die Förmchen ruhig bis ganz knapp unter den Rand füllen. Lieber weniger aber dafür schönere Muffins heißt in dem Fall die Devise. Oder ihr haltet euch an die Strategie meines Opas: das Gebäck so klein wie möglich halten, damit der Besuch für die gleiche Menge Kuchen öfter zugreifen muss und es aus Anstand aber eben nicht tut.
Ganz egal, ob ihr nun viele extra kleine Muffins á la Opa oder üppige Muffins backt: versucht es mal! Das Rezept ist ziemlich simpel, die Muffins gut zu transportieren und einfach verdammt lecker. Die Füllung gibt ihnen das gewisse Extra.
Und man macht sowohl seine Leser froh, wenn man solche Rezepte mit ihnen teilt als auch seine Mitmenschen, wenn man einfach mal spontan Schokomuffins mitbringt.
Dienstag, 13. Januar 2015
Dosenlachen
Es ist jedes mal aufregend schön und traurig zugleich, wenn man eine Serie beendet. Da hat man die Charaktere so lange verfolgt und lieb gewonnen und nun wird man nie wieder eine neue Folge mit ihnen ansehen können und sich darauf freuen können.
Wie gut, dass es mehr als nur eine geniale Serie gibt und man mit der Auswahl bei Netflix und Co. schon eher überfordert ist, weil sie so groß ist. Trotzdem steigt damit definitiv die Chance, dass etwas schönes für einen dabei ist.
Wenn ich eine Serie auswähle, dann gibt es ganz egal wie es inhaltlich oder auf Seiten der Darsteller aussieht eine Sache, bei der ich mich weigere, die entsprechende Serie anzusehen: eingespieltes Lachen. Einen richtigen deutschen Begriff dafür kenne ich ehrlich gesagt gar nicht, im Englischen heißt es sehr passend canned laughter also Lachen aus der Dose im Sinne eines konservierten Lachens, das man ganz willkürlich einspielen kann.
Es ist gut, wenn es lustige Stellen gibt, die mich zum Lachen bringen. Aber ich möchte wirklich nicht vorgeschrieben bekommen, an welchen Stellen ich zu lachen habe - ganz egal ob ich sie nun tatsächlich witzig finde oder nur der Drehbuchautor.
Szenenbeginn, irgendwas "merkwürdiges" passiert, eingespieltes Lachen, kurzes Pausieren in der Einstellung, weiter geht es. Mich frustriert es, wenn es dauernd diese kleinen Pausen gibt, nur damit das Lachen eingespielt werden kann. Denn wenn das Publikum aus der Dose lacht, können die Charaktere natürlich nicht weiter sprechen. Anstrengend!
Es wirkt auf mich so, als müsste man uns dumme Zuschauer noch mal nachdrücklich darauf hinweisen, dass gerade eine Pointe präsentiert wurde. Jetzt lachen bitte, SOFORT!
Da vergeht mir immer spontan der Spaß an der Pointe.
Eine weitere auf Dauer sehr nervenzehrende Eigenschaft dieses Hintergrundlachens ist, dass es eigentlich immer gleich ist oder die Variationen so minimal, dass sie nicht auffallen. Welches Publikum lacht denn immer gleich? Da fällt doch jedem auf, dass es nicht echt ist und auch als Schauspieler würde ich nicht jedes Mal mit dem selben aufgenommenem Gelächter meinen Gag quittiert haben wollen.
Was wollen uns die Macher der Serien mit dem Gelächter eigentlich vermitteln? Vielleicht soll es vortäuschen, dass die Darsteller gerade live spielen und das eigentlich nicht vorhandene Publikum in den Rängen sich amüsiert? Dagegen spricht aber, dass auch bei Szenen im Park das Lachen noch immer da ist.
Am wahrscheinlichsten ist, dass sie den Zuschauer vorm Bildschirm dazu animieren wollen, selbst zu lachen und zu klatschen. Funktioniert bei mir nun aber leider gar nicht. Der erste Reflex ist es, den Sender oder die Serie zu wechseln.
Je öfter ich das Lachen höre, umso künstlicher und gespielter kommt es mir vor, es ist einfach unangenehm. Im normalen Leben lacht keiner so übertrieben und vor allem nicht ständig.
Bei solchen Serien konzentriere ich mich irgendwann auch nur noch auf dieses schreckliche eingespielte Gelächter, sodass die Handlung auch nicht immer ganz zu mir durch dringt, weil ich dabei bin, mich darüber zu ärgern, wieso man mit diesen Einspielern eine Serie ruinieren muss.
Es gibt für mich eine Ausnahme in Sachen Hintergrundgelächter, wo selbiges mich nicht in den Wahnsinn treibt und zwar ist es Dinner for One, der Klassiker zu Silvester. Denn dort ist das Lachen immer wieder anders, man hört, dass es dort wirklich Publikum gibt, das Spaß hat. Man sieht auch, dass die Szenerie zu einer Theaterbühne gehört. Es ist einfach realistisch, während das Publikum lacht, warten die Schauspieler nicht darauf, dass sie damit aufhören, bevor sie weiter machen.
Es kann natürlich auch sein, dass ich mich in diesem Fall einfach daran gewöhnt habe.
Wie steht ihr zum eingespielten Lachen in Serien?
Apfelkern
Wie gut, dass es mehr als nur eine geniale Serie gibt und man mit der Auswahl bei Netflix und Co. schon eher überfordert ist, weil sie so groß ist. Trotzdem steigt damit definitiv die Chance, dass etwas schönes für einen dabei ist.
Wenn ich eine Serie auswähle, dann gibt es ganz egal wie es inhaltlich oder auf Seiten der Darsteller aussieht eine Sache, bei der ich mich weigere, die entsprechende Serie anzusehen: eingespieltes Lachen. Einen richtigen deutschen Begriff dafür kenne ich ehrlich gesagt gar nicht, im Englischen heißt es sehr passend canned laughter also Lachen aus der Dose im Sinne eines konservierten Lachens, das man ganz willkürlich einspielen kann.
Es ist gut, wenn es lustige Stellen gibt, die mich zum Lachen bringen. Aber ich möchte wirklich nicht vorgeschrieben bekommen, an welchen Stellen ich zu lachen habe - ganz egal ob ich sie nun tatsächlich witzig finde oder nur der Drehbuchautor.
Szenenbeginn, irgendwas "merkwürdiges" passiert, eingespieltes Lachen, kurzes Pausieren in der Einstellung, weiter geht es. Mich frustriert es, wenn es dauernd diese kleinen Pausen gibt, nur damit das Lachen eingespielt werden kann. Denn wenn das Publikum aus der Dose lacht, können die Charaktere natürlich nicht weiter sprechen. Anstrengend!
Es wirkt auf mich so, als müsste man uns dumme Zuschauer noch mal nachdrücklich darauf hinweisen, dass gerade eine Pointe präsentiert wurde. Jetzt lachen bitte, SOFORT!
Da vergeht mir immer spontan der Spaß an der Pointe.
Eine weitere auf Dauer sehr nervenzehrende Eigenschaft dieses Hintergrundlachens ist, dass es eigentlich immer gleich ist oder die Variationen so minimal, dass sie nicht auffallen. Welches Publikum lacht denn immer gleich? Da fällt doch jedem auf, dass es nicht echt ist und auch als Schauspieler würde ich nicht jedes Mal mit dem selben aufgenommenem Gelächter meinen Gag quittiert haben wollen.
Was wollen uns die Macher der Serien mit dem Gelächter eigentlich vermitteln? Vielleicht soll es vortäuschen, dass die Darsteller gerade live spielen und das eigentlich nicht vorhandene Publikum in den Rängen sich amüsiert? Dagegen spricht aber, dass auch bei Szenen im Park das Lachen noch immer da ist.
Am wahrscheinlichsten ist, dass sie den Zuschauer vorm Bildschirm dazu animieren wollen, selbst zu lachen und zu klatschen. Funktioniert bei mir nun aber leider gar nicht. Der erste Reflex ist es, den Sender oder die Serie zu wechseln.
Je öfter ich das Lachen höre, umso künstlicher und gespielter kommt es mir vor, es ist einfach unangenehm. Im normalen Leben lacht keiner so übertrieben und vor allem nicht ständig.
Bei solchen Serien konzentriere ich mich irgendwann auch nur noch auf dieses schreckliche eingespielte Gelächter, sodass die Handlung auch nicht immer ganz zu mir durch dringt, weil ich dabei bin, mich darüber zu ärgern, wieso man mit diesen Einspielern eine Serie ruinieren muss.
Es gibt für mich eine Ausnahme in Sachen Hintergrundgelächter, wo selbiges mich nicht in den Wahnsinn treibt und zwar ist es Dinner for One, der Klassiker zu Silvester. Denn dort ist das Lachen immer wieder anders, man hört, dass es dort wirklich Publikum gibt, das Spaß hat. Man sieht auch, dass die Szenerie zu einer Theaterbühne gehört. Es ist einfach realistisch, während das Publikum lacht, warten die Schauspieler nicht darauf, dass sie damit aufhören, bevor sie weiter machen.
Es kann natürlich auch sein, dass ich mich in diesem Fall einfach daran gewöhnt habe.
Wie steht ihr zum eingespielten Lachen in Serien?
Apfelkern
Dienstag, 6. Januar 2015
PMDD#17
Wie sagt man immer so schön: neues Jahr, neuer PMDD! Ihr kennt das alte Sprichwort ja.
In diesem Jahr wurde er von Karina organisiert.
Am Picture My Day Day macht man genau das, was sein Name schon sagt: man hält das, was man über den Tag erlebt fotografisch fest und versetzt seine nicht internetaffinen Menschen in Entsetzen, weil man jeden Mist fotografiert. Mich hat trotzdem zum Glück gestern keiner gefragt, ob ich gerade zum ersten Mal Freigang habe.
Los ging der Tag indem ich nach Mitternacht ins Bett ging.
Um 7:48 Uhr habe ich mich dann aus dem Bett geschoben. Was für ein schönes Leben, wenn man nicht morgens um acht Uni hat.
Nächster Schritt: Anziehen und ein bisschen Farbe ins Gesicht pinseln. Man beachte die Pünktchensocken.
Sobald sich etwas hinterm Küchenfenster bewegt, gibt der Kater von draußen ein Zeichen, dass er ins Haus gelassen und gefüttert werden möchte. Zu Muttis Freude sitzt er dabei immer im Blumenkasten und zerwühlt selbigen ausgiebig.
Nachdem die Raubtierfütterung erledigt ist, lässt er sich auch kraulen.
Zeit, mich selbst zu füttern. Es gibt Toast mit Paprika Wurst und Joghurt mit Kiwi, Kakaosplittern und Agavendicksaft. Dazu Malzkaffee.
Dann kam der langweilige Kram: Seminare und Patientenkurse vorbereiten, ein bisschen recherchieren und lernen, Mails beantworten.
12:00 Uhr, Zeit sich das Essen vom Wochenende aufzuwärmen...
So, Rückweg nach Hause. Noch einmal im S-Bahn Tunnel bevor er dann in knapp zwei Wochen bis Mai gesperrt und gebaut wird. Elende Zeiten stehen mir bevor.
Mit dem Rad durch den Nieselregen vom Bahnhof nach Hause gefahren. Das Bild ist verwackelt und schlecht aber ich wollte einfach nur schnell rein ins Haus.
Orangenmassaker! *nomnomnom*
Pakete für mich! Na gut, nur eins. Trotzdem toll.
Es ist ein Paket von Gaby angekommen, das sie mir ganz spontan geschickt hat, nachdem ich vor Begeisterung über mein Blogger-Weihnachtswichtelgeschenk getwittert habe, dass ich Lakritze liebe. Jetzt ist ihr Lakritztee endlich bei jemandem, der die schwarze Köstlichkeit auch mag.
Neben den vielen Teebeuteln hat sie mir noch ein paar liebe Kleinigkeiten beigelegt. Ich war so im Freudentaumel, dass ich erstmal gegen die Küchentür gerannt bin. Das konnte die Freude aber nicht mindern.
Unikram tun, Blogs lesen und Oblaten knuspern. Ein wenig später folgte noch das nicht dokumentierte aber auch nicht spektakuläre Abendessen.
Zeit für Sport! Die grünen vier Kilo schweren Hanteln habe ich zu Weihnachten bekommen und muss sie jetzt auch dementsprechend fleißig benutzen.
Egal wie anstrengend der Tag war, nach einer halben Stunde Sport fühlt man sich wieder gut und entspannt.
Duschen mit meinem aktuell liebsten Duschbad. Ich liebe den Honiggeruch total. Wie praktisch, wenn man da auch noch die passende Creme hat.
Mist, ich habe es wieder nicht geschafft, vor Mitternacht ins Bett zu gehen. Aber auch nur ganz ganz knapp.
Und das war mein erster Montag des Jahres auch schon.
Apfelkern
Mittwoch, 31. Dezember 2014
Oh, das war's schon? Mein Jahresrückblick 2014
Noch bin ich irgendwie in dieser Schwebe zwischen Weihnachten und Neujahr. Keine wirklichen Termine, nur Treffen mit all meinen Lieben und Zeit für mich. Man hat das Gefühl, dass man endlos viel Zeit hat.
So endlos ist das ganze aber nicht, denn das neue Jahr steht schon vor der Tür. 2015 - für mich klingt diese Zahl noch unheimlich futuristisch aber tatsächlich sprechen wir von einem Datum, dass ich in weniger als zwei Tagen regelmäßig schreiben muss. Wenn ich denn mal daran denke, nicht noch 2012 hinter Tag und Monat zu kritzeln...
Am Ende eines Jahres ist es inzwischen fast Tradition, einen Jahresrückblick auf dem Blog zu machen. Ursprünglich war es mal ein TAG, den ich aber im Laufe der Zeit verändert habe. Na dann, auf zum vierten Jahresrückblick auf meinem Blog.
2014 zum ersten Mal getan?
Ich bin zum ersten Mal ohne meine Eltern oder eine Schulgruppe ins Ausland verreist und das dann gleich zwei mal. Im März war ich in Prag, im Oktober waren wir in Amsterdam. Es war aufregend und toll, wir haben viel entdeckt, Spaß gehabt und ich denke unendlich gerne an diese Zeit zurück.
In diesem Jahr habe ich zum ersten Mal mein Haustier beerdigen müssen, nach (ungefähr, können auch mehr gewesen sein) 19 Jahren musste uns im Sommer leider unsere Katze verlassen. Außerdem habe ich zum ersten Mal einen Pullover fertig gestrickt und war ganz mutig bei einem Bloggertreffen mit dabei, was sich als richtig tolle Erfahrung herausgestellt hat.
Auch ein Höhepunkt des Jahres: ich habe zum ersten Mal Sternschnuppen gesehen!
Etwas, das ich auch unbedingt erwähnen möchte, ist, dass ich zum ersten Mal eine Menstruationstasse ausprobiert habe und sie einfach nur genial finde. Bequemer, praktischer und auch noch umweltfreundlicher als alles, was ich sonst noch an entsprechenden Hygieneartikeln probiert habe. Ich kann es nur empfehlen!
2014 nach langer Zeit wieder getan?
Nach eine Jahr Abstinenz war ich wieder im Meer baden, habe endlich wieder am Berliner Halbmarathon und dem Nachtlauf über 10 Kilometer teilgenommen (aber als Skater - ich bin ja nicht irre und laufe die Distanz freiwillig!). Da das meine "Leider nicht getan" Punkte des letzten Jahres waren, bin ich besonders froh, dieses Jahr genau diese Dinge getan zu haben.
Und ich war seit langer Zeit wieder Eislaufen und habe mich darüber sehr gefreut!
2014 leider gar nicht getan?
Öhm - spontan fällt mir nichts ein, das ich leider nicht getan habe. Vielleicht wäre hier zu erwähnen, dass ich leider nicht mit meiner Familie in den Urlaub gefahren bin aber das ist ab einem gewissen Alter einfach so.
Worte des Jahres?
Narf, Lakritze, Prüfung, Reise
Zugenommen oder abgenommen?
Weder das eine noch das andere. Ich bin schwer aber nicht fett - wie immer.
Stadt Städte des Jahres?
Berlin und Leipzig
Alkoholexzesse?
Ein weiteres Jahr, in dem ich nicht betrunken war. Der Lakritzlikör auf dem Bloggertreffen schmeckte legendär gut, Cider ist ein tolles Getränk und zu Whisky, Baileys oder Amarula sage ich in Maßen auch nicht nein.
Haare länger oder kürzer?
Wie immer. Deshalb lohnt sich diese Kategorie im Jahresrückblick für mich auch eigentlich überhaupt nicht.
Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. Es galt ein kaputtes Handy zu ersetzen, es gab viele wunderbare Konzerte und auch Reisen, die an sich aber doch nicht so teuer waren wie erwartet.
Krankenhausbesuche?
Ich selbst war als Patient nicht im Krankenhaus sondern nur als Student. Anfang des Jahres haben wir meinen Opa im Krankenhaus besucht, doch inzwischen geht es ihm zum Glück wieder gut.
Verliebt?
Ja! In Sachen Beziehung war es ein sehr entspanntes und schönes Jahr. Keine Dramen, stabile Beziehung und eine Person, bei der man Ruhe findet, wenn mal alles drüber und drunter geht. Ich genieße das sehr.
Most called person?
Mutti. Da sie kein Smartphone hat, erreicht man sie nur so wirklich. Ansonsten vermeide ich Anrufe eigentlich so weit es geht.
Die schönste Zeit verbracht mit?
Meinen Freunden, meiner Familie, meinem Freund. Und nicht zu vergessen: mit mir selbst - ich war schließlich immer mit dabei, wenn ich schöne Dinge erlebt habe.
Die meiste Zeit verbracht mit?
Mir selbst, dem Studium und meinen Kommilitonen, meiner Familie und meinem Freund.
Song des Jahres?
In diesem Jahr sind The Drums meine wahrscheinlich meist gehörte Band neben den Klassikern wie Placebo, System Of A Down, Paramore oder Knorkator (deren neues Album mir dieses Jahr nicht so gut gefallen hat wie ich gehofft habe). Besonders gern mag ich ihr Lied Book Of Revelation.
Ansonsten mochte ich auch Into The Wild von Bonaparte sehr. Es unterscheidet sich extrem von ihren anderen Liedern und ist einfach wunderschön. Ich war nicht ohne Grund in diesem Jahr bei zwei Konzerten der Gruppe.
Buch des Jahres?
Besonders gut gefallen haben mir Das Große Los von Meike Winnemuth und Das Geisterhaus von Isabel Allende.
TV-Serie des Jahres?
Ich habe 2014 die Serie True Blood komplett abgeschlossen und bin auf der Suche nach Ersatz auf Game Of Thrones gestoßen. Immer großartig ganz egal in welchem Jahr und ob nun einzeln oder in er korrekten Reihenfolge ist Little Britain.
Erkenntnis des Jahres?
Das Leben ist viel leichter, wenn man sich selbst nicht unnötig viel Stress macht sondern im Voraus plant und erledigt statt zu prokrastinieren.
Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Mit Angina tonsillaris, Fieber und allem, was man sich dazu nettes vorstellen kann, am ersten gemeinsamen Jahrestag krank im Bett zu liegen, diverse Bahnstreiks und dass mein Handy durch ein herabfallendes iPhone zertrümmert wurde.
Schönstes Ereignis?
Meine Reisen nach Prag, Amsterdam und Usedom und die Weihnachtszeit.
Hast du dich äußerlich in diesem Jahr verändert ?
Ich habe an meinem rechten Ringfinger von Stricken an der Stelle, wo die Nadel am Finger reibt, Hornhaut bekommen. Ansonsten: nein.
Hast du dich innerlich verändert ?
Ich bin inzwischen selbstsicherer als vorher, was vor allem in Prüfungssituationen und bei anstrengenden Patienten wichtig ist.
Filme, die du besonders gut fandest?
Filme? Öhhhhmmm…
Hast du 2014 neue Freunde gefunden ?
In diesem Jahr habe ich eine neue Strickfreundin gefunden, mit der ich Wolle färbe und den aktuellen Stand des Strickprojektes austausche und davon abgesehen noch viel mehr mit ihr unternehme.
Hast du ein neues Hobby dazu gewonnen?
Ich habe angefangen, wieder mehr zu häkeln aber ein neues Hobby würde ich es nicht nennen. Moment, zählt Bloggertreffen besuchen als Hobby, wenn ich die Absicht habe, diese Tätigkeit fortzusetzen?
Hat das Bloggen dich verändert?
Ich war zum ersten Mal bei einem Bloggertreffen dabei, habe viele tolle Menschen kennen gelernt, ich habe mit einer Bloggerin gegenseitig einen Adventskalender füreinander gestaltet und beim Bloggerwichteln teilgenommen. Bloggen ist seit fast vier Jahren Bestandteil meines Alltags und ich möchte es nicht mehr missen. Und ja, das beantwortet die Frage nicht.
Wie wird dein Bloggerjahr 2015?
Ich freue mich aufs Bloggen, möchte aber nicht versprechen, dass ich aktiver bin als in diesem Jahr. Ein paar schöne Ideen habe ich schon, der Rest wird wie immer sehr spontan.
2014war mit einem Wort in sechs Worten?
Zu schön um wahr zu sein
Bist du glücklich, dass 2014 bald vorbei ist?
Nicht wirklich. Es war ein gutes Jahr für mich. Keine grundlegenden Veränderungen, stabile familiäre und persönliche Beziehungen, keine großen Streits aber stattdessen Reisen, bestandene Prüfungen und die Erkenntnis, dass man mehr alte Freunde hat, als man gedacht hätte.
Was wünscht du dir für das neue Jahr?
Ich wünsche mir, dass es so gut weiter geht.
Vorherrschendes Gefühl für 2015?
Ganz egal ob ihr noch eine wilde Party plant oder einen eher ruhigen Abend so wie ich: kommt gut ins neue Jahr und genießt den letzten Tag des Jahres noch einmal ausgiebig. Guten Rutsch und wir lesen uns nächstes Jahr!
So endlos ist das ganze aber nicht, denn das neue Jahr steht schon vor der Tür. 2015 - für mich klingt diese Zahl noch unheimlich futuristisch aber tatsächlich sprechen wir von einem Datum, dass ich in weniger als zwei Tagen regelmäßig schreiben muss. Wenn ich denn mal daran denke, nicht noch 2012 hinter Tag und Monat zu kritzeln...
Am Ende eines Jahres ist es inzwischen fast Tradition, einen Jahresrückblick auf dem Blog zu machen. Ursprünglich war es mal ein TAG, den ich aber im Laufe der Zeit verändert habe. Na dann, auf zum vierten Jahresrückblick auf meinem Blog.
2014 zum ersten Mal getan?
Ich bin zum ersten Mal ohne meine Eltern oder eine Schulgruppe ins Ausland verreist und das dann gleich zwei mal. Im März war ich in Prag, im Oktober waren wir in Amsterdam. Es war aufregend und toll, wir haben viel entdeckt, Spaß gehabt und ich denke unendlich gerne an diese Zeit zurück.
In diesem Jahr habe ich zum ersten Mal mein Haustier beerdigen müssen, nach (ungefähr, können auch mehr gewesen sein) 19 Jahren musste uns im Sommer leider unsere Katze verlassen. Außerdem habe ich zum ersten Mal einen Pullover fertig gestrickt und war ganz mutig bei einem Bloggertreffen mit dabei, was sich als richtig tolle Erfahrung herausgestellt hat.
Auch ein Höhepunkt des Jahres: ich habe zum ersten Mal Sternschnuppen gesehen!
Etwas, das ich auch unbedingt erwähnen möchte, ist, dass ich zum ersten Mal eine Menstruationstasse ausprobiert habe und sie einfach nur genial finde. Bequemer, praktischer und auch noch umweltfreundlicher als alles, was ich sonst noch an entsprechenden Hygieneartikeln probiert habe. Ich kann es nur empfehlen!
2014 nach langer Zeit wieder getan?
Nach eine Jahr Abstinenz war ich wieder im Meer baden, habe endlich wieder am Berliner Halbmarathon und dem Nachtlauf über 10 Kilometer teilgenommen (aber als Skater - ich bin ja nicht irre und laufe die Distanz freiwillig!). Da das meine "Leider nicht getan" Punkte des letzten Jahres waren, bin ich besonders froh, dieses Jahr genau diese Dinge getan zu haben.
Und ich war seit langer Zeit wieder Eislaufen und habe mich darüber sehr gefreut!
2014 leider gar nicht getan?
Öhm - spontan fällt mir nichts ein, das ich leider nicht getan habe. Vielleicht wäre hier zu erwähnen, dass ich leider nicht mit meiner Familie in den Urlaub gefahren bin aber das ist ab einem gewissen Alter einfach so.
Worte des Jahres?
Narf, Lakritze, Prüfung, Reise
Zugenommen oder abgenommen?
Weder das eine noch das andere. Ich bin schwer aber nicht fett - wie immer.
Berlin und Leipzig
Alkoholexzesse?
Ein weiteres Jahr, in dem ich nicht betrunken war. Der Lakritzlikör auf dem Bloggertreffen schmeckte legendär gut, Cider ist ein tolles Getränk und zu Whisky, Baileys oder Amarula sage ich in Maßen auch nicht nein.
Haare länger oder kürzer?
Wie immer. Deshalb lohnt sich diese Kategorie im Jahresrückblick für mich auch eigentlich überhaupt nicht.
Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. Es galt ein kaputtes Handy zu ersetzen, es gab viele wunderbare Konzerte und auch Reisen, die an sich aber doch nicht so teuer waren wie erwartet.
Krankenhausbesuche?
Ich selbst war als Patient nicht im Krankenhaus sondern nur als Student. Anfang des Jahres haben wir meinen Opa im Krankenhaus besucht, doch inzwischen geht es ihm zum Glück wieder gut.
Verliebt?
Ja! In Sachen Beziehung war es ein sehr entspanntes und schönes Jahr. Keine Dramen, stabile Beziehung und eine Person, bei der man Ruhe findet, wenn mal alles drüber und drunter geht. Ich genieße das sehr.
Most called person?
Mutti. Da sie kein Smartphone hat, erreicht man sie nur so wirklich. Ansonsten vermeide ich Anrufe eigentlich so weit es geht.
Die schönste Zeit verbracht mit?
Meinen Freunden, meiner Familie, meinem Freund. Und nicht zu vergessen: mit mir selbst - ich war schließlich immer mit dabei, wenn ich schöne Dinge erlebt habe.
Die meiste Zeit verbracht mit?
Mir selbst, dem Studium und meinen Kommilitonen, meiner Familie und meinem Freund.
Song des Jahres?
In diesem Jahr sind The Drums meine wahrscheinlich meist gehörte Band neben den Klassikern wie Placebo, System Of A Down, Paramore oder Knorkator (deren neues Album mir dieses Jahr nicht so gut gefallen hat wie ich gehofft habe). Besonders gern mag ich ihr Lied Book Of Revelation.
Ansonsten mochte ich auch Into The Wild von Bonaparte sehr. Es unterscheidet sich extrem von ihren anderen Liedern und ist einfach wunderschön. Ich war nicht ohne Grund in diesem Jahr bei zwei Konzerten der Gruppe.
Buch des Jahres?
Besonders gut gefallen haben mir Das Große Los von Meike Winnemuth und Das Geisterhaus von Isabel Allende.
TV-Serie des Jahres?
Ich habe 2014 die Serie True Blood komplett abgeschlossen und bin auf der Suche nach Ersatz auf Game Of Thrones gestoßen. Immer großartig ganz egal in welchem Jahr und ob nun einzeln oder in er korrekten Reihenfolge ist Little Britain.
Erkenntnis des Jahres?
Das Leben ist viel leichter, wenn man sich selbst nicht unnötig viel Stress macht sondern im Voraus plant und erledigt statt zu prokrastinieren.
Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Mit Angina tonsillaris, Fieber und allem, was man sich dazu nettes vorstellen kann, am ersten gemeinsamen Jahrestag krank im Bett zu liegen, diverse Bahnstreiks und dass mein Handy durch ein herabfallendes iPhone zertrümmert wurde.
Schönstes Ereignis?
Meine Reisen nach Prag, Amsterdam und Usedom und die Weihnachtszeit.
Hast du dich äußerlich in diesem Jahr verändert ?
Ich habe an meinem rechten Ringfinger von Stricken an der Stelle, wo die Nadel am Finger reibt, Hornhaut bekommen. Ansonsten: nein.
Hast du dich innerlich verändert ?
Ich bin inzwischen selbstsicherer als vorher, was vor allem in Prüfungssituationen und bei anstrengenden Patienten wichtig ist.
Filme, die du besonders gut fandest?
Filme? Öhhhhmmm…
Hast du 2014 neue Freunde gefunden ?
In diesem Jahr habe ich eine neue Strickfreundin gefunden, mit der ich Wolle färbe und den aktuellen Stand des Strickprojektes austausche und davon abgesehen noch viel mehr mit ihr unternehme.
Hast du ein neues Hobby dazu gewonnen?
Ich habe angefangen, wieder mehr zu häkeln aber ein neues Hobby würde ich es nicht nennen. Moment, zählt Bloggertreffen besuchen als Hobby, wenn ich die Absicht habe, diese Tätigkeit fortzusetzen?
Hat das Bloggen dich verändert?
Ich war zum ersten Mal bei einem Bloggertreffen dabei, habe viele tolle Menschen kennen gelernt, ich habe mit einer Bloggerin gegenseitig einen Adventskalender füreinander gestaltet und beim Bloggerwichteln teilgenommen. Bloggen ist seit fast vier Jahren Bestandteil meines Alltags und ich möchte es nicht mehr missen. Und ja, das beantwortet die Frage nicht.
Wie wird dein Bloggerjahr 2015?
Ich freue mich aufs Bloggen, möchte aber nicht versprechen, dass ich aktiver bin als in diesem Jahr. Ein paar schöne Ideen habe ich schon, der Rest wird wie immer sehr spontan.
2014
Zu schön um wahr zu sein
Nicht wirklich. Es war ein gutes Jahr für mich. Keine grundlegenden Veränderungen, stabile familiäre und persönliche Beziehungen, keine großen Streits aber stattdessen Reisen, bestandene Prüfungen und die Erkenntnis, dass man mehr alte Freunde hat, als man gedacht hätte.
Was wünscht du dir für das neue Jahr?
Ich wünsche mir, dass es so gut weiter geht.
Vorherrschendes Gefühl für 2015?
Ungläubigkeit, dass 2014 schon vorbei ist. Und Vorfreude auf ein weiteres Jahr mit all den Menschen und Dingen, die ich 2014 so sehr genossen habe.
Ganz egal ob ihr noch eine wilde Party plant oder einen eher ruhigen Abend so wie ich: kommt gut ins neue Jahr und genießt den letzten Tag des Jahres noch einmal ausgiebig. Guten Rutsch und wir lesen uns nächstes Jahr!
Apfelkern
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