Montag, 22. August 2011

Tell me what you're thinking of this minute

Puh, das aktuelle Thema "Selbstbeschreibung" des Projekts 52 ist das komplizierteste bisher. Wie bitte sehr  beschreibt man sich selbst, ohne dabei doof dazustehen und sich mit Melodie und Text zu blamieren?

Ich weiß es ja auch nicht.

Und ich habe überlegt. Von dem Lied vom Scheitern der Ärzte über Einfach sein oder Ernten was wir säen von den Fantastischen Vier bis hin zur Schweigenminute von Knorkator, um damit alles zu boykottieren. Denn ich lasse doch nicht meine ganze Persönlichkeit in ein Lied pressen.

Und in diesem Gedanken wählte ich Spirit von den Go-Betweens. Deren Platte war ein Zufallsgriff in der Bibliothek, mir gefiel einfach das Titelbild. Doch auch die Musik verzauberte mich. Leider finden sich auf Youtube kaum Viudeos von ihnen und über die Qualität sprechen wir da noch gar nicht.
Und als ich dann ein (!) Video von dem gewünschten Lied fand, stellte ich fest, dass man es nicht einbetten kann.

Also hier der Link. Vielleicht sieht es sich tatsächlich jemand an.
http://www.youtube.com/watch?v=4yEoYSzWdkw

Meine Lieblingszeilen sind folgende:

So what do you say
Tell me what you're thinking of
Tell me what you're thinking of this minute

You're a spirit
You're one thing greater
Than all the things that you are together


You're one thing greater
Than all the things

You are together


Und es stimmt: was uns ausmacht lässt sich nicht formulieren. Wir sind mehr als die Summe unserer Teile.

 Apfelkern

Sonntag, 21. August 2011

I'm so what from inspired

Manchmal habe ich wahre Anfälle von Inspiration. Mich drängt es dann, etwas zu schreiben. Meistens denke ich dabei wehmütig an einen begonnenen  Roman. Bis Seite 72 war ich gekommen und dann hat mein hinterhältiger Computer sie bei seinem Suizid vernichtet. Schön blöd, keine Sicherheitskopie anzulegen.

Und da ich immer noch nicht so weit bin, meine Geschichte noch einmal von vorn nur besser zu schreiben, habe ich mich momentan auf Gedichte verlegt. Nach dem dritten für diese Woche bin ich nun wirklich neugierig, wie andere darauf reagieren und darum werde ich meine Schmiererei posten.

Bücher zu lesen
ist wie Gedanken lesen.
Ein Blick in den Kopf des Autors;
Aufregend und intim.
Erinnerungen teilen, ohne dass der Schreiber ahnt, mit wem er teilt.
Unter Milliarden Büchern wählt man.
Wessen Gedanken will man hören?
Fremde Leben, Erlebnisse und Ideen
Fremde Länder, Zeiten und Geheimnisse.
Sie schlagen in ihren Bann.

Vergiss deine eigenen Gedanken nicht.

Der Titel fehlt noch. Die Kunst zu Lesen/ Ars legendi (konjugiert man das so?) war das, was mir eingefallen ist, jedoch empfinde ich es nicht als vollkommen passend.
Dafür, dass das Gedicht in fünf Minuten entstanden ist, mag ich es sehr.

Zuletzt noch ein wenig Musik. Weil ich das Lied gerade in einer Endlosschleife hören könnte.


Apfelkern

Freitag, 19. August 2011

Ein Märchen

Was macht man Blogger, wenn die Zeit begrenzt ist und die Leser trotzdem unterhalten werden sollen? Korrekt, man setzt ihnen einen Haufen Bilder vor.

Anlass dazu war ein kleiner Kohlweißling in unserer Garage. Als ich mein Fahrrad hineinschob entdeckte ich, dass er immer wieder verzweifelt gegen das Fenster flatterte. Da konnte ich nicht tatenlos zusehen.

Einst sah zarter Kohlweißling sehnsüchtig aus dem unüberwindbaren Fenster.

Mit aller Kraft flog er dagegen, um vielleicht doch hinauszukommen.

Dies muss doch der Ausgang sein! Das Licht scheint doch hindurch!

Es geschah, was wir längst ahnten: das Fenster war stärker als der kleine Kohlweißling.

Da näherte sich ein rosa Fleischklumpen. Der Schmetterling war so verängstigt, dass er starr sitzen blieb.

Irgendwann setzte er sich jedoch auf den rosa Klumpen und wurde auf wundersame Weise ins Freie gebracht.

Vor lauter Freude, endlich wieder den Wind und die Sonne (ähm, hier den beginnenden Regen) zu spüren, begann er sich sicherer zu fühlen.

Und so zeigte sich sein verborgenes Talent als Model. Selten einen derart fotogenen Schmetterling getroffen!

Er posierte anmutig auf Gipfeln balancierend.

Er trippelte umher und bewunderte die Hornplatten im Fleischklumpen.

Schließlich setze er sich wie ein Schmuckstück auf die Spitze und machte sich abflugbereit. Und dann war er weg.

Und wenn er nicht gestorben ist, dann tanzt er noch heute um Blüten herum.

Donnerstag, 18. August 2011

Auf den Spuren der wilden Googler

Liebes Ketten Für Frauen
Egal wie sehr ihr eine Frau liebt, werte Männer - sie anzuketten ist keine Lösung 

gezeichnet frau tussi

Nee, es heißt auf dieser Seite gezeichnet
 Frau Apfelkern

verliebt in Dozentin
Das könnte der Titel einer neuen Telenovela sein. Klingt unschuldig und  erotisch zugleich  =  erfolgversprechend.

foto von tussi
Nein, ich stelle grundsätzlich keine Bilder von mir ein.

farbige Streberbrillen
Sehen genauso bescheuert wie schwarze aus.


lustige Käsenamen
Ich habe ein wenig gesucht, damit die nächsten Googler hier auch endlich fündig werden. 
Neufchâtel - wie spricht man das aus? Neuf - châtel, Neu-fchâtel, Ne-ufchâtel?

Halloumi - klingt wie Hallo Omi. Und dieser Käse hat nicht nur einen seltsamen Namen, sondern quietscht auch noch beim Essen. man sollte ihn Quietschkäse nennen.

Sura Kees - zu Hochdeutsch Sauerkäse. Laut Wikipedia nur echt mit der speckig-sulzigen Rinde und dem topfenartigem Kern.


Want to party?
Kommt darauf an, wer einlädt. ich werde zwar selten zum mitfeiern aufgefordert (da müsste man schon Mitglied einer total coolen Clique sein), aber grundsätzlich bin ich nicht abgeneigt.

gleichberechtigung bei dm drogerie markt
Ich wüsste zu gern, welches Unrecht dieser Googler bei dm schon erleben musste. War sein Nagellackfläschchen nur halb befüllt? Oder war es gar noch schlimmer: der wilde Googler ist ein Mann und wurde bei dm als Kunde nicht ernstgenommen.











rossmann
Habe ich meinen Standpunkt nicht bereits klar gemacht? Ich will dm!!!!

apfelkern ich geb dir gleich ;)
Hihi, da hat mir doch jemand eine Flaschenpost geschickt. Danke schön. So, jetzt rate ich mal, wer das war. Mmmh, ich tippe auf Frau Schmarotzerhummel, weil solche Späße zu ihr passen würden.

Wie sich herausgestellt hat, war das ein Tipp in die völlig falsche Richtung. Josi hat den Spaß verzapft.



malen schweine mit geschlossenen augen???
Ich habe noch nicht davon gehört, doch es gibt ja mehr Dinge zwischen Himmel und Erde als man sich vorstellen kann.
Die Werke lassen sich bestimmt zu schweinischen Preisen verkaufen. Ist hier jemand, der mir ein künstlerisch talentiertes Schwein ausleihen kann? Von mir aus kann es anfangs auch mit geöffneten Augen pinseln, *Grunz*

Und nun mein Liebling:
drogen selber machen aus apfelkerne
Falls ihr mir nicht glaubt (es ist einfach zu genial!).
Aber jetzt im Ernst: wenn ihr ein gutes Rezept gefunden habt, lasst es mich wissen!

Apfelkern


Ach - ich finde es übrigens sehr gruselig, wenn jemand apfelkern.blogspot in die Suchmaschine eingibt. Dann heißt das ja, dass Leute gezielt nach mir suchen.


















































Dienstag, 16. August 2011

Du Farb Opfer

Eine logische Konsequenz davon, dass die Ferienzeit für mich geendet hat, ist ein chronischer Zeitmangel. Es sind eigentlich gar nicht die fiesen Hausaufgaben, die so viel Zeit kosten, sondern Aufgaben zu einer Biologieolympiade und die Bewerbung um ein Stipendium. Nein, in den Ferien kann man solche Dinge nicht erledigen.

Darum gibt es von mir nur ganz schnell ein NOTD, die nails of the day. Aber aus diversen Perspektiven.



Apfelkern

Montag, 15. August 2011

Schwing das Bein!

Oh, Konna hat das Logo geändert
Es ist Montag und das bedeutet, dass das Projekt 52 in eine neue Runde geht. Da heute für mich der erste Schultag nach den Ferien ist wäre ein Thema wie "Alltagsmusik" oder "Lernmusik" passender gewesen, doch das Thema Tanzen ist deutlich weniger deprimierend.

Als ich das Thema erfuhr war ich völlig einfallslos, welches Lied ich wählen sollte. So überlegte ich hin und her, welches Lied mich denn immer zum Aufspringen und Herumhüpfen bringt.
So erinnerte ich mich daran, wie ich eines abends in meinem Zimmer laut die Musik aufgedreht hatte und dazu selbstvergessen tanzte und nicht einmal bemerkte, dass meine Mutter zur Tür hereingekommen war, bis sie bei meinem Anblick Lachen ausbrach.

Das Lied ist Schüttel Deinen Speck von Peter Fox.

Eine  Liveaufnahme, die wirklich begeistert, weil er einfach ein geborener Unterhalter ist. Und natürlich auch, weil er darin tanzt.

Apfelkern