Dienstag, 2. Juli 2013

Grund…los …PANIK!

Es ist geschehen - der Google Reader ist verschwunden. Und da das nicht überraschend kam, werfen mir täglich diverse Bogs Posts um die Nase, was ich denn jetzt tun kann, um nicht völlig verzweifelt zusammen brechen zu müssen.

"ACHTUNG ACHTUNG - der Google Reader geht in Rente aber ich zeige euch, wie ihr auf keinen Fall meine Posts verpast!"

Es wurde richtig Panik geschoben. Oh Gott oh Gott oh Gott, bloß dafür sorgen, dass die Leser mich nicht vergessen und ich ins Nichts hinein blogge! Verfolgt mich bloß bitte bitte bitte via Bloglovin, Mail, Facebook, Twitter und allem, was ihr noch finden könnt!

Meine Güte, kriegt euch wieder ein. Es ist nur ein Reader. Ja, das sagt sich leicht, wenn man ihn nie genutzt hat, sondern stattdessen zuerst Google Friend Connect (uuuuuh, peinlich - aber wahr) und dann Bloglovin. Bis das Aus des Google Readers verkündet wurde und überall Alternativen vorgeschlagen wurden. Seitdem bin ich sehr zufriedener Nutzer von Feedly, das mir sehr viel geordneter und entspannter als Bloglovin erscheint. Und schöner anzusehen ist es auch noch. Obendrein gibt es auch noch eine zumindest für Android wirklich tolle mobile App. Jetzt das tollste: das ganze ist nicht mal limitiert und auch noch gratis.
Also ja, ich profitiere tatsächlich auch noch von der Pensionierung des Google Readers.

Aber zurück zum Thema: ich habe die Nase voll von täglich mindestens einer Hand voll Posts, die mir erzählen, dass der Google Reader tot ist und ich jetzt sofort gleich ganz dringend auf andere Weise folgen muss. Juhu! Leute, die nur via Google Reader gelesen haben, bekommen das jetzt auch nicht mehr mit. Und wenn sie es jetzt noch lesen, dann haben sie a) schon eine Alternative dazu gefunden oder b) lesen euch einfach so, indem sie die URL im Browser eingeben.
Ich denke die Ursache für die endlose Reihe Posts zum Thema Ersatz für den Google Reader lässt sich eher in der Angst der Blogger, Leser zu verlieren, begründen.

Also lasst das mit der Panik. Danke

Apfelkern


Kommentare:

  1. Ich weiß bis heute nicht, was der Reader ist. :-( Ich hole meine Updates über Lesezeichen --->RSS-Feeds. Geht auch.

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  2. Ich glaube die Panik war vor allem weil sie einfach nicht den Reader und Google Friend Connect auseinanderhalten konnten und meinten, dass da ihr ganzer Blogger-Existenzgrund mit einem Mal verschwindet.
    Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass überhaupt viele den Reader benutzt haben um Blogs zu lesen.
    Es ging eben schlichtweg darum die Leserscharen, zu behalten und auch weiterhin von Firmen als wichtig erachtet zu werden.
    Wenn GFC wirklich weg gefallen wäre, wäre das aber durchaus interessant gewesen, weil sich dann zeigt, wer wirklich deinen Blog liest und sich die URL gemerkt/abgelegt/tätowiert (das wird wirklich so geschrieben, habs grad nach geschaut)/... hat.


    Und jetzt hab ich wegen dir "wir sind Helden" im Kopf.
    Panik~~

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  3. So true. Wollte auch schon einen Post über diesen Mist verfassen. War mir dann aber doch zu blöd.
    @Connü. Ganz genau, Google Reader und GFC sind zwei verschiedene Dinge. Wie schnell sich so ein Gerücht verbreitet und wie auch NIEMAND Quellen dazu von google zitiert hat. Man springt eben auf den Zug mit auf.
    Und meine Leser werden sicher auch Alternativen finden oder gefunden haben, sofern sie meinen Blog weiterhin lesen wollen. Sie sind ja schließlich nicht dumm.

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  4. Was, selbst die Mediziner folgen diesem Tattootrend? Da ist wohl keine Studentengruppe dagegen gefeit.
    Du siehst die Sache mit den Tattoos ja auch noch aus medizinischer Sicht, daran hatte ich gar nicht gedacht. Das sollte man auf jeden Fall auch berücksichtigen. Der Unterschied zwischen Schwalbenface und Hautkrebs ist auch minimal.

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  5. Ich dachte eine zeitlang auch so. Wie gesagt: theoretisch hatte ich schon die Torte bestellt und die Sitzordnung gemacht :D

    Ich schaue mir auch nachwievor gerne Hochzeitskleider an und bin voll dabei, wenn jemand heiratet. Es sind auch zum Teil die Lebensumstände, die einen da lenken. Ich bin in einem Umfeld aufgewachsen, in dem nur einmal geheiratet wurde, und dann blieb man zusammen, bis zum bitteren Ende. Man arrangierte sich also irgendwie (wenn es nicht passte). Und es ist meinerseits sicherlich auch zum Teil eine Trotzreaktion. Je mehr man zu etwas gedrängt wird, desto weniger will man es.

    Fragst du mich in zwei, drei Jahren nochmal, sieht meine Meinung vielleicht anders aus. Da mein Liebster und ich bis jetzt auch getrennte Haushalte hatten, ist es wahrscheinlich auch eine Frage des gemeinsamen Zusammenlebens. Vielleicht kann ich es mir in einigen Monaten sogar dann schon eher vorstellen. ;)

    Mir geht es vor allem darum, dass ich diesen Druck ganz furchtbar finde. Es ist kein Muss. Es gibt durchaus andere (nicht klassische) Familienmodelle, die funktionieren, und bei denen alle glücklich sind. :)

    Ich weiß nicht, ob etwas mehr Lebenserfahrung die Sichtweise auf diese Dinge ändert. Ich schließe es für mich ja auch nicht komplett aus ;)

    Aber so war meinen Zukunftspläne auch: Erst Abitur, dann Studium und dann erst einmal etwas Arbeiten. Kinder, Ehe, etc. können irgendwann folgen. Nur ganz ohne Zeitdruck.

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