Donnerstag, 8. März 2012

Auf und ab

Fahrstühle sind etwas, das die Gemüter scheidet. Erspart man sich die Treppen oder meidet man doch lieber den Kasten, der einen eng mit anderen zusammengequetscht und uns ungewollt fremde Körpergerüche und deren Geräusche genauer studieren lässt?

Auch wenn ich keine Angst vor dessen Benutzung habe, ziehe ich dem Fahrstuhl die Treppe vor. Denn frische Luft, Bewegung und gleichzeitig ein schnelleres Vorankommen sind in meinen Augen angenehmer als Enge, Rumpeln und abgestandene Luft.
Nutze ich einmal einen Fahrstuhl, achte ich eher weniger auf die Musik darin, sondern die mitreisenden Menschen. Ich lächle gern Fremden zu und beobachte deren Reaktion. Meist ist das Freude oder Verwirrung oder gar Misstrauen, dass sie von Unbekannten ein Lächeln bekommen, doch für mich lohnt es sich bereits, wenn ich einer Person ein kleines Lächeln bescheren kann.
Bei flüchtigen Bekannten ist es mir eher unangenehm; das spontane Lächeln schenke ich bevorzugt sympathisch wirkenden Fremden.

Zurück zum eigentlichen Wochenthema des Projekt 52: der Fahrstuhlmusik. Sie sollte möglichst nicht nerven, das heißt nicht zu schnell, zu laut, zu schrill und mit Gesang beladen sein. Etwas ruhiges, eine fließende Melodie wäre optimal. Ein Musikstück, das Freude vermittelt und zu dem man sogar ein wenig mitwippen kann. Etwas, das einen nur ungern aussteigen lässt. Da hätte ich doch was.

Azure von Paul Kalkbrenner.




Ein Lied, um dazu wie hypnotisiert durchs Zimmer zu tanzen und anschließend noch völlig berauscht sinnierend auf dem Boden zu liegen.
Es klingt nach Sommer.

Kommentare:

  1. Tut mir Leid für die Assoziation, aber der letzte Satz erinnert mich an dieses Peter-Maffay-Lied: "Ich war 16 und sie 31... Und es war Sommer!" Schande xD

    Aber Paul Kalkbrenner ist gut. Im Sommer und auch sonst (:

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    1. Sollte ich den Satz lieber löschen? Denn Peter Maffay heiße ich hier nur ungern willkommen...

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  2. Hey, pink ist immerhin besser als Gold, oder? Goldene Tangle Teezer gibt es nämlich auch, und die finde ich mal richtig gruselig;)

    Und ja, ich weiß, Plastik ist doof - weshalb ich auch ein Leinenbeutel-Träger bin - aber ich hatte schon mehrere Bürsten aus Holz, mit denen ich nicht so gut klar kam und ich wollte es einfach mal auf einen Versuch ankommen lassen...


    Liebe Grüße und komm gut ins Wochenende :)

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  3. Vielen Dank für dieses geniale Lied!

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  4. ...pink besser als gold: Wo-hol!!!

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