Freitag, 2. September 2011

Wo die Neurosen wuchern will ich Landschaftsgärtner sein

Momentan schwirren diverse "erzähl mir weltbewegendes über dich ", "hau raus deine Marotten" und "was ist deine Paranoia?" TAGs umher. Zwei davon hat man mir schon übergeben. Und ich muss ein wirklich komischer Vogel sein, denn vor kurzem bekam ich von Coco den nächsten TAG, den einzigartigen, großartigen, glitzernden und ohne Tierversuche erzeugten Macken TAG.
5 Macken müssen her. Kein Problem für mich.

1. Ich benutze immer zuerst die Spülung und dann das Shampoo. Wahrscheinlich ist das Verhalten ein Relikt aus der Zeit, in der ich den gesamten Kopf mit der Haarkur einschmierte, um dann nach dem Ausspülen und Trocknen mehr Fett als vor dem Waschen im Haar zu haben. Es hat mir ja niemand gesagt, dass Spülung nur in die Spitzen geschmiert gehört.

2.Vor anderen zu singen ist mir unangenehm, da man mir mehrfach gesagt hat, ich wäre nicht besonders gut darin. Und wenn ich nun jemandem etwas vorsinge, mache ich das ganz verschämt so leise, dass sowieso (so gut wie) nichts zu verstehen ist.
Reaktion: Boah, du singst so *'#%!^)>, dass ich nicht mal mein eigenes Lieblingslied erkannt habe. Na danke.

3.Bevor ich irgendeinen Laden - ob Supermarkt, Möbelhaus, Bioladen oder dm - betrete, sehe ich immer in meine Geldbörse, ob ich genügend Geld dabei habe. Getrieben von der Angst, alles wieder zurücksortieren und nocheinmal mit Geld wiederzukommen macht man so etwas. Aber eigentlich nicht so zwanghaft.

4. Wenn ich koche, lasse ich mit Vorliebe alle Schränke offen stehen, damit ich im Falle eines Falles rasch alles griffbereit habe. Und das wäre ja auch nicht weiter schlimm, wenn ich nicht dauernd gegen die offenen Türen laufen und damit blaue Flecken und chronische Beulen an Kopf und Körper (als ob der Kopf nicht zum Körper gehören würde, wie auch immer ... Alliteration muss ja auch mal sein) platziere.

5. Lappen sind mir zuwider, besonders, wenn sie stinken und einen anderen Farbton als den ursprünglichen angenommen haben. Nur um es klarzustellen: ich rede vom Stoffstück zu Reinigungszwecken, nicht dem Volk.
Wo waren wir stehen geblieben? Jedenfalls meide ich die Mistviecher so gut wie möglich und nehme lieber Schwämme zum Abwaschen, Putzen und so weiter. Oberstes Gebot nach Lappenbenutzung:
1.Hände waschen
2.Fingerchen dick mit Handcreme einschmieren.

Und nun wäre ich dran, den Spaß weiterzureichen, doch heute bin ich in der Stimmung für Boykott. Anti Anti, sag ja zu nein.

Na gut, wenn ihr wollt, dann tagge ich euch eben alle .... wenn ihr wollt. Flashmob!  Oder besser: FlashTAG!

Apfelkern

Kommentare:

  1. Da ich geflashtagt bin, fühle ich mich immerhin gehalten, zu kommentieren. Beim Stichwort Lappen fiel mir nämlich gerade ein, dass ich gestern erstmals mit einem Kunden zu tun hatte beim Kaffeeschubsen, dessen Erscheinung so unappetitlich war, dass ich tatsächlich sofort nach schließen der Kasse zum Waschbecken stürzte und mir erstmal die Pfoten waschen musste. Igittigitt.
    Ich meine, ich habe ohnehin beim Arbeiten einen leichten Händewaschzwang, aber zum Glück nur beim Arbeiten und insofern ist es wohl noch keine echte Neurose.

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  2. ich schmier mir di espülung auch immer ins ganze haar und nicht nur in die spitzen. denn shcließlich ist ja das ganz haar trocken. und ich will doch alles pflegen.
    wahrscheinlich macht das dann fettige haare... :(
    und ich werd es wohl weiterhin im ganzen haar verteilen. die haarkur übrigens auch. ;)

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